Workshop: „Generation ’75. Mit 14 ins neue Deutschland“
Um was geht es?
Dieser Workshop setzt an Multiperspektivität als Prinzip der Geschichtsdidaktik an und vermittelt diese am Beispiel der Wende- und Transformationszeit.
In mehreren Interviews teilen Personen aus Brandenburg, Ost- und Westberlin sowie Baden-Württemberg ihre Erinnerungen an die Zeit der Teilung, den Mauerfall und die deutsche Einheit und ermöglichen so den Betrachter:innen Einblicke in und neue Sichtweisen auf die Umbruchzeit 1989/90.
Durch unterstützende Materialien wie Steckbriefe oder Zeitstrahle übernehmen Teilnehmende im Anschluss die Position ihrer Zeitzeug:innen, um in einer anschließenden moderierten Talkrunde über „ihre“ Standpunkte zu diskutieren und Blick auf das jeweils andere Deutschland sowie die Chancen, Brüche und Verluste, die „sie“ 1989/90 der anderen zu erfahren.
Zielgruppe
- geeignet ab der 10. Klasse
- Dauer: 3,5 Stunden
- Fächer: Geschichte, Politische Bildung
- Termine: Auf Anfrage. Dieser Workshop kann nur per E-Mail angefragt werden: bildung@gesellschaft-kultur-geschichte.de
- Kosten: 4 Workshopgebühr pro Schüler:in (Eintritt inklusive, 2 Begleitpersonen pro Klasse können kostenlos dabei sein)
Kosten und Anmeldung
geeignet: ab der 10. Klasse
Dauer: 3,5 Stunden
Fächer: Geschichte, Politische Bildung
Termine: Auf Anfrage. Dieser Workshop kann nur per E-Mail angefragt werden: bildung@gesellschaft-kultur-geschichte.de
Kosten: 4 Workshopgebühr pro Schüler:in (Eintritt inklusive, 2 Begleitpersonen pro Klasse können kostenlos dabeisein)
Ablauf
Ziel und Methode
Der Workshop folgt dem Prinzip einer multiperspektivischen Geschichtsdidaktik: Sichtweisen aus Ost und West sowie individuelle Erfahrungen werden gegenübergestellt – ohne sie zu vereinheitlichen.
Leitfragen
- Welche Sichtweisen prägten Ost und West?
- Welche Hoffnungen und Verluste begleiteten den Umbruch?
- Was bedeutet es, mit 14 Jahren an einem historischen Wendepunkt zu stehen?
- Rollenspiel und Perspektivwechsel
- Ausgehend von ausgewählten Interviews schlüpfen die Teilnehmenden in die Rollen der Zeitzeug:innen und diskutieren in einer moderierten Gesprächsrunde deren damalige Standpunkte. So entsteht ein lebendiger Austausch über Erfahrungen, Erwartungen und Perspektiven im Jahr 1989/90.
Blick nach vorn – aus dem Jahr 2055
Zum Abschluss richten die Teilnehmenden ihren Blick in die Zukunft: In kurzen selbstproduzierten Videobeiträgen versetzen sie sich in das Jahr 2055 und berichten rückblickend über prägende Momente ihrer eigenen Jugend.
So wird sichtbar, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verwoben sind – und wie Erinnerung und Identität den Lebensweg prägen. Durch historisches Lernen werden Empathie, Perspektivwechsel und Reflexionsfähigkeit gefördert.