13 Personen sitzen um einen Tisch herum und schauen und lächeln in die Kamera
Michael Kurzwelly (Słubfurt), Bartosz Wojcik (Universität Stettin), Toralf Schiwietz (Euroregion Viadrina), Darius Müller (Campus Schloss Trebnitz), Beata Kana (Theater Okno, Oderberg), Iwona Kowalczyk (Brot und Kunst, Oderberg), Hubert Pandza (Initiative Nachbarn in Europa), Radosław Mirski (Projekt SoundPostcard), Karsten Knobbe (Bürgermeister a.D. Hoppegarten), Nina Lütjens und Dr. Kurt Winkler von der (Stiftung Zukunft Berlin). ©Alex Schirmer

Shared or Divided?

Wie sieht die gemeinsame Zukunft von Berlin und Brandenburg aus?

Obgleich zwei eigene Bundesländer, sind Berlin und Brandenburg doch aufs Engste miteinander verbunden und teilen sich einen Raum inmitten Europas. Wie soll dieser gemeinsame Raume zukünftig aussehen? Welche aktuellen Herausforderungen gilt es zu berücksichtigen? Welche Ideen gibt es, Allgemeines aber auch Spezifisches zu beschreiben und zu gestalten?

In vier Zukunftslaboren, die 2025 in ein Kulturfestival münden, soll auf unkoventionelle Weise die Frage beantwortet werden: Berlin-Brandenburg – shared or divided? Das Zukunftsforum Berlin-Brandenburg, das seit vielen Jahren den Blick der Berliner:innen über den Tellerrand hinaus auf das umgebende Brandenburg lenkt, hat sich dazu mit interessanten Brandenburger Kulturorten zusammengetan.

Auftakttreffen im Oderbruchmuseum Altranft

Mit einem Laborgespräch im Oderbruch-Museum Altranft hat die Stiftung Zukunft Berlin (SZB) das auf zwei Jahre angelegte Dialogprojekt gestartet. Zum Auftakt ging es insbesondere um die deutsch-polnische Nachbarschaft und ihre Perspektiven. Weitere Foren werden in diesem Jahr noch folgen.

Richard Meng, im Vorstand der SZB und federführend für die Zusammenarbeit von Berlin und Brandenburg zuständig, sagte zum Start des Projekts: „In der Großregion vereint uns vieles, was im Alltag aber selten bewusst wird. Wir wollen mit dieser Gesprächsserie einen Beitrag leisten, das zu ändern. In Berlin und in Brandenburg gibt es viele Themen, die nur gemeinsam erfolgreich angepackt werden können. Das muss dann aber auch den Akteur:innen auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene viel bewusster werden. Wir wollen dafür Impulse erarbeiten und der Start war sehr gelungen.“

Kenneth Anders, vom Programmbüro des Oderbruchmuseums Altranft, betonte: „Die Nachbarschaft von Ländern ist letztlich eine Nachbarschaft von Menschen. Von Ihnen hängt ab, ob die Beziehung ein schönes Zusammenleben mit offener Zukunft oder ein ewiger Zank wird. Nach allem, was wir bisher erfahren konnten, sieht es für das Nachbarschaftsverhältnis der Polen und Deutschen und seine Zukunft recht gut aus, weil sich viele Menschen mit ihren Ideen und Inspirationen darum bemühen.“

Eine Einladung an junge Menschen

Das Projekt „Shared or Divided?“ spürt den Gemeinsamkeiten und Unterschieden in Bereichen nach, die für das Selbstverständnis und für die Perspektiven der Menschen wichtig sind. Es geht dabei um Erinnerung und Zukunft, um Nachbarschaft in Europa, um Stadt und Land im digitalen Zeitalter und um Nachhaltigkeit in Ökologie und Ökonomie.

Ziel des Projektes ist es, eine partizipative und kreative Selbstbeschreibung des „geteilten Raums“ Brandenburg-Berlin vorzunehmen. Tragend für das Konzept ist die Einladung an hier lebende junge Menschen, an Akteur:innen der Zivilgesellschaft, an „Expert:innen des Alltags“, in kreativen Formaten und mit der Unterstützung von künstlerisch Forschenden ihre Sicht auf die gemeinsame Region zu entwickeln und zu präsentieren.

Träger des Projektes

Träger des Projektes ist das Zukunftsforum Berlin-Brandenburg der Stiftung Zukunft Berlin, bei dem die Zusammenarbeit beider Länder im Fokus steht. Mit vielfältigen Aktivitäten sollen das nachbarschaftliche Verhältnis von Berlin und Brandenburg verbessert und Kooperationsformen etabliert werden, die die Potentiale beider Länder für Zukunftsstrategien der Gesamtregion heben und weiterentwickeln.

 

Weitere Termine

Ein zeigeschossiges Herrenhaus oder Gutshaus mit Pflanzen im Vordergrund und einem mit Holz verkleideten Gebäude im Hintergund.
Shared or Divided, das Gutshaus Friedenfelde, © BKG, Foto: Kevin Fuchs

Das nächste Gespräch findet am Samstag, den 14. und Sonntag, den 15. September in Gerswalde im Gutshaus Friedensfelde (Uckermark) mit dem Titel „Stadt. Land. Datenfluss“ zum Thema „Stadt und Land in Zeiten der digitalen Moderne“ statt.

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Nehmen Sie Kontakt auf:

Stiftung Zukunft Berlin

Ansprechperson Nina Lütjens
Telefon 030 26 39 229 11
Mail luetjens@stiftungzukunftberlin.eu