Kulturland Brandenburg und TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH stärken Zusammenarbeit

Kulturland Brandenburg – ein Bereich der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH – und die TMB Tourismus Marketing Brandenburg GmbH richten ihre Zusammenarbeit in den Jahren 2026 und 2027 an einem gemeinsamen Leitgedanken aus. Die Kooperation macht Brandenburg als vielfältige, inspirierende Kulturlandschaft und Urlaubsdestination sichtbar und bündelt die kreativen Impulse von Kulturakteur:innen mit den touristischen Angeboten im Land. Sie setzt einen besonderen Fokus auf die Frei- und Möglichkeitsräume Brandenburgs und macht das Land als Region für überraschende Perspektiven, gemeinschaftliche Erlebnisse und neue Ideen erfahrbar.

Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg zur Bedeutung von Frei- und Möglichkeitsräumen:

„Das diesjährige Kulturland-Motto ‚Von hier aus Zukunft‘ bringt es auf den Punkt: Zukunft entsteht nicht im Abstrakten, sondern konkret – in unseren Städten und Dörfern, auf ehemaligen Industriearealen und alten Militärflächen, in Ateliers, Theatern, Vereinen und Initiativen. Brandenburg ist voll von solchen Orten des Wandels. Und unsere Transformationsgeschichte seit 1990 hat etwas hervorgebracht, das wir heute wieder mehr denn je brauchen: eine aktive Zivilgesellschaft, die Veränderungen gestaltet. Denn die Realität, in der wir uns bewegen, ist schwierig: Krisen überlagern sich, Nachrichten verunsichern, die Wirtschaft schwächelt. Damit wachsen die Erwartungen an die Kultur und ihre Fähigkeit, Räume offenzuhalten: Möglichkeitsräume, Diskussionsräume, Vorstellungsräume. Die Themenjahre von Kulturland Brandenburg schaffen genau das: Sie stärken Strukturen in der Fläche, machen Potenziale sichtbar, schaffen Erlebnisse und, fast noch wichtiger, bringen Menschen zusammen, die sich sonst nicht begegnen würden – Zukunft ‘Made in Brandenburg‘ eben.“

Gemeinsame Maßnahmen

Im Zuge der Kooperation werden 2026/2027 verschiedene Maßnahmen umgesetzt, mit denen insbesondere die Potentiale ländlicher Räume gehoben und relevante Zielgruppen angesprochen werden. Kommunikative Synergien, die sich durch die Zusammenarbeit ergeben, steigern die Sichtbarkeit eines facettenreichen Brandenburgs. Den Auftakt bildet die gemeinsame Pressekonferenz im Brandenburg Museum in Potsdam. Ab Mai startet die Kommunikation mit Online-Kampagnen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Promotions. Eine Unterseite auf reiseland-brandenburg.de verknüpft die Projekte des Kulturland-Themenjahres mit passenden touristischen Angeboten. Zudem sind alle dazugehörigen Veranstaltungen in der größten Veranstaltungsdatenbank des Landes auf dem Portal der TMB abrufbar.

Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg:

„Die Tourismusbilanz von 14,4 Millionen Übernachtungen im Jahr 2025 und das Wachstum in der Nebensaison sind erfreuliche Erfolge. Ein funktionierender Ganzjahrestourismus stärkt unsere Betriebe, sichert Arbeitsplätze und bietet Planungssicherheit. Brandenburg hat sich als beliebtes Reiseland etabliert, aber dieser Erfolg ist kein Selbstläufer. Deshalb bündeln TMB und Kulturland Brandenburg ihre Kommunikation und erzählen eine gemeinsame Geschichte, die Brandenburg als innovative und überraschende Destination positioniert. So werden Synergien genutzt, um Tourismus in Brandenburg weiterhin attraktiv zu halten und auszubauen.“

Ausgangspunkt für die gemeinsame Arbeit der Kooperationspartner sind die eigenen Themenschwerpunkte für 2026 und 2027:

Von hier aus Zukunft – Kulturland Brandenburg 2026/2027

Unter dem Motto „Von hier aus Zukunft“ wird Brandenburg 2026/2027 als Möglichkeitsraum für gesellschaftliche Mitgestaltung verstanden. Künstler:innen, Kulturakteur:innen und zivilgesellschaftliche Initiativen machen diesen Raum durch ihre kreative Arbeit sichtbar und laden dazu ein, Leerstellen, Zwischenräume und Umbruchsorte als Potenziale zu begreifen. Inmitten der wechselvollen Landschaft aus dörflichen Strukturen und urbanen Zentren entstehen Orte, an denen Neues erprobt, Bestehendes neu gedacht und Zukunft aus dem Hier und Jetzt heraus gestaltet wird – lokal, nachhaltig und demokratisch.

Volker-Gerd Westphal, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, dazu:

„Brandenburg denkt Zukunft in seinen Städten und gemeinsamen Räumen ganzheitlich. Kultur ist ein Teil der Entwicklung und nicht nur Beiwerk. Sie wirkt als Impulsgeber, kann dazu beitragen, Leerstände zu beseitigen und kreativ zu füllen, sie stärkt Teilhabe und schafft Perspektiven für lebenswerte Innenstädte. Kurz: Kultur gestaltet Stadtentwicklung.“

Reichweite

Kulturland Brandenburg fördert 2026 insgesamt 28 Projekte – 4 zweijährige und 24 einjährige – die an mehr als 35 Orten in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Polen stattfinden. Durch die Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur, das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, die sich 2026 auf mehr als 435.000 Euro beläuft, können so mehr als 200 Veranstaltungen in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten Brandenburgs umgesetzt werden.

Ludger Weskamp, Geschäftsführender Präsident des ostdeutschen Sparkassenverbands, betonte:

„Kulturland Brandenburg zeigt, wie Kulturförderung nachhaltig wirken kann. So strahlt sie über einzelne Projekte hinaus und leistet ihren Beitrag zur Identität und Attraktivität des gesamten Landes. Wir freuen uns, Teil dieser Förderstruktur zu sein. Brandenburg ist ein vielfältiges, lebendiges und zukunftsorientiertes Kulturland. Um diese Entwicklung weiter zu stärken, sind die brandenburgischen Sparkassen auch für die kommenden zwei Jahre an der Seite von Kulturland Brandenburg.“

Urlaub in Brandenburg – Unterwegs zu neuen Ideen

Mit der Kampagne „Unterwegs zu neuen Ideen“ lädt die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg ab Mai dazu ein, Brandenburg als Ort für kreativen Freiraum, Entschleunigung und aktives Gestalten zu entdecken. Im Mittelpunkt stehen Kultur an besonderen Orten, kreative Mitmachangebote, inspirierende Begegnungen, außergewöhnliche Unterkünfte und Regionen im Wandel. Für 2026 und 2027 setzt die TMB damit einen neuen inhaltlichen Akzent und positioniert Brandenburg als Reiseziel, das Auszeiten vom Alltag, authentische Begegnungen und kreative Entfaltung ermöglicht. Die Kampagne greift zentrale Reisetrends auf und stärkt das touristische Profil des Landes. Ausgespielt wird sie ganzjährig über digitale Kanäle, thematische Landingpages, Advertorials sowie Presse- und Influencermaßnahmen.

Über Kulturland Brandenburg

Seit 1998 fördert Kulturland Brandenburg zu wechselnden Themen künstlerische und kulturelle Projekte an der Schnittstelle zu Wissenschaft, Tourismus und Bildung. Gemeinsam mit zahlreichen Vereinen, Institutionen und Einrichtungen werden die Themen unter historischen, gesellschaftlichen, politischen, touristischen und ökonomischen Zusammenhängen betrachtet und an authentischen und überraschenden Orten präsentiert. Daraus entwickelt Kulturland Brandenburg gemeinsam mit den Projektpartner:innen ein umfangreiches, landesweites und ganzjähriges Veranstaltungsprogramm, das sich an alle Menschen in Brandenburg und darüber hinaus richtet.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Webseite von Kulturland Brandenburg.

Über die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH ist vom Land Brandenburg betraut, das Reiseland langfristig und nachhaltig zu positionieren. Auf Basis der Tourismusstrategie Brandenburg wirkt sie als übergeordnete Steuerungs- und Kommunikationsinstitution für den Tourismus und alle daran beteiligten Akteure im Land. Sie stärkt die touristische Marke im In- und Ausland, vernetzt und setzt Impulse für die landesweite Destinationsentwicklung und Digitalisierung. Die Gesellschafter der TMB sind das Land Brandenburg (59 Prozent), die Vereinigung Brandenburgischer Körperschaften zur Förderung der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft GbR (36 Prozent) und die Berlin Tourismus & Kongress GmbH (visitBerlin) (5 Prozent).

Ausführliche Informationen zur TMB finden Sie auf der Webseite.

„Von hier aus Zukunft“ – Stationen der Pressereise in den Fläming

Die insgesamt 28 Projekte, die 2026 gefördert werden, greifen das von Kulturland Brandenburg aufgerufene Thema „Von hier aus Zukunft“ aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf. So geht es etwa um die Wiederbelebung historischer Kulturorte wie beim Projekt „Sommerkultur – Kultursommer“ im Camp Dobbrikow. Andere Vorhaben widmen sich der kreativen Neukodierung sogenannter Lost Places etwa im Projekt „Kohlenwerke“. Wieder andere setzen sich mit der vielschichtigen und sich wandelnden Landschaft Brandenburgs auseinander wie „Peaces so far“. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung neuer Formen einer zukunftsorientierten und partizipativen Erinnerungskultur im ländlichen Raum wie sie beim Projekt „Museum für Heimaten und Zukünfte“ erprobt wird.

DAS ZEITGUT

Ein Raum zur gemeinsamen Gestaltung für die Stadtgesellschaft Im sogenannten „Dichtereck“ – so nennen die Bewohner:innen die beiden Pavillons der Ostmoderne im denkmalgeschützten Wohngebiet des Dichterviertels in Ludwigsfelde – entsteht derzeit ein neuer kultureller Ort. In direkter Nähe zum modern sanierten Klubhaus Ludwigsfelde will das Projekt einen offenen Raum für eine lebendige und positive Stadtgesellschaft schaffen.
Von März bis Dezember 2026 lädt DAS ZEITGUT rund um die Pavillons zu einem vielfältigen Programm ein: mit Workshops, Veranstaltungen, Tanz und Lesungen, ökologischen Projekten,
Festen und einem Markt. Ergänzt wird das Angebot durch akustische Stadtspaziergänge sowie Video- und Klanginstallationen. Dabei entsteht kein fertiges, statisches Kulturprogramm, sondern ein experimenteller Ort des Ausprobierens – ein gemeinsames Kultur-Labor für die Stadt.

Laufzeit: 2. März bis Oktober 2026
Ort: Dichtereck Ludwigsfelde, Theodor-Fontane-Straße 20, 14974 Ludwigsfelde
Klubhaus Ludwigsfelde
Web: www.klubhaus-ludwigsfelde.de

Ansprechpersonen vor Ort
Andreas Igel, Bürgermeister der Stadt Ludwigsfelde, begrüßt die Teilnehmenden und gibt einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Stadt.
Anne Müller, Künstlerin und Kuratorin des Projektes DAS ZEITGUT, gibt einen Einblick in die Arbeit vor Ort.
Nadja Hocke, Fachdienstleiterin Kultur und Leiterin des Klubhauses Ludwigsfelde, führt durch das hochwertig sanierte, ehemalige DDR-Klubhaus und gibt einen Einblick in das Programm des Hauses

 

Sommerkultur – Kultursommer
Wiederbelebung der Kulturbühne im Camp Dobbrikow

Das historische Ausflugslokal „Seepalette“ im Camp Dobbrikow lag für lange Zeit brach. Ab Mai 2026 wird das Lokal mit seiner bekannten Freilichtbühne wieder zum Treffpunkt für
Urlaubsgäste, Dauercamper:innen und Bewohner:innen des anliegenden Dorfes. Das breitgefächerte Kulturprogramm wird partizipativ mit den Menschen vor Ort entwickelt und
umfasst Vorstellungen im Freiluftkino, Lesungen, Kindertheater, Live-Musik & Tanz. Außerdem ist ein Filmprojekt für Kinder und Jugendliche zur Geschichte des Strandbads und
des dortigen Campingplatzes geplant.

Saisonstart: 23.–25. Mai 2026
Laufzeit: 23. Mai bis Ende August 2026
Ort: Seepalette Dobbrikow auf dem Gelände des Campingplatzes „Camp Dobbrikow“, Am Glienicksee 2, 14947 Nuthe-Urstromtal OT Dobbrikow
Kulturpalette e.V.
Web: www.seepalette-dobbrikow.de

Ansprechpersonen vor Ort
Lea Voigt, Michael Kappler & Mario Neumann, vom Verein Kulturpalette e.V., geben einen Einblick in ihre Arbeit als Betreiber:innen des historischen Ausflugslokals „Seepalette“ und ihre kulturelle Arbeit, die sie vor Ort leisten, und welche Motivation dahintersteckt.

 

Zwischen Zeilen und Ziegeln
Poetry Slams an historischen Orten in Brandenburg

Innerhalb weniger Tage verwandeln sich drei außergewöhnliche, historische Orte in Brandenburg in Bühnen für Poetry-Slams: die Blumenhalle im Oranienburger Schlosspark, Beelitz-Heilstätten und der Finowkanal in Eberswalde. Vom 26. bis 28. Juni macht das Projekt „Zwischen Zeilen und Ziegeln: Poetry Slam für das Land von morgen“ dort den Auftakt mit einer Slam-Tour durch historische Orte. Die geladenen Slam-Poet:innen verbinden in ihren Texten Vergangenheit und Gegenwart und werfen gemeinsam mit dem Publikum einen Blick nach vorn. Ihre Frage: Aus welchem Stoff ist die Zukunft gebaut?

Poetry Slam ist ein lebendiges Literaturformat: Poet:innen tragen selbstgeschriebene Texte vor, malgereimt, mal Prosa, mal auswendig, mal abgelesen. Poetry Slam ist so vielfältig wie die Buchstaben im Alphabet. Es gilt ein Zeitlimit von sechs Minuten, ohne Requisiten und ohne Musik. Das Publikum entscheidet per Applaus, welche Texte ihm besonders gefallen haben. So entsteht ein direkter Austausch zwischen Bühne und Zuhörenden.

Auf der Bühne stehen Romy Kachel, Lara Jasiczek, Lucas Schemenz, Philipp Multhaupt, Johanna Bauer und Artem Zolotarov. Durch die Abende führen Almuth Nitsch (Eberswalde) sowie Jesko Habert (Oranienburg und Beelitz).

Eingeladen sind alle, ob langjährige Slam-Fans oder Neugierige, die das Format zum ersten Mal erleben möchten. Das Publikum ist Teil des Abends, entscheidet mit und gestaltet die Atmosphäre.

Termine Sommertour: 26.06.2026 in der Blumenhalle im Schlosspark, Schlossplatz 1, 16515 Oranienburg
27.06.2026 in Beelitz-Heilstätten, Straße nach Fichtenwalde 3, 14547 Beelitz
28.06.2026 auf dem Finowkanal in Eberswalde, Stadtpromenade an der Stadtschleuse, 16225 Eberswalde
Stift & Mikro e.V.
Web: stiftmikro.wordpress.com, slamtermine.de/ziegel

Ansprechpersonen vor Ort
Jesko Habert, der gemeinsam mit Almuth Nitsch, das Projekt durchführt.
Portokaliz & Romy Kachel, Slampoet:innen aus dem Projekt „Zwischen Zeilen und Ziegeln“

 

Zukunftsraum statt Leerstand
Ein Gemeinschaftsort für die Ideen der Zukunft

Feldheim, ein Ort bei Treuenbrietzen, zeigt seit fast drei Jahrzehnten, wie gemeinschaftliches Handeln Zukunft gestaltet. Als erstes energieautarkes Dorf hat Feldheim deutschlandweit großes Interesse auf sich gezogen. Heute prägen Windkraft, Biogas und Photovoltaik das Bild des Dorfes und stehen für eine Erfolgsgeschichte, die weit über die Energieversorgung hinausreicht. Die Modellhaftigkeit lockt bis heute Fachgruppen und interessierte Besucher:innen an.

Aus diesem Interesse heraus ist das Neue Energien Forum Feldheim entstanden, das 2026 eine neue Ausstellung über die Entwicklung des Ortes eröffnet hat. Interaktive Module zeigen, welche Perspektiven sich daraus für die Region ergeben haben. Modelle, digitale Anwendungen und anschauliche Darstellungen machen Prozesse und Technik greifbar. Die Ausstellung will nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zum Nachdenken über Klimaschutz, regionale Entwicklung und die Verantwortung der Generationen in einer Zeit anregen, in der die Klimaziele häufig außer Acht gelassen werden.

Außerdem entsteht in einer leerstehenden Scheune ein Zukunftsraum, der als Begegnungs- und Lernort sowie als kulturelles Zentrum der Gemeinschaft dienen wird. Hier sollen zukünftige Ideen für Feldheim ausgetauscht und diskutiert werden. Dieser Zukunftsraum ist als Plattform für den Austausch der gesamten Region gedacht, um das Innovationspotential zu bündeln und gewinnbringend für alle einzusetzen.

Eröffnung der Ausstellung: 9. Mai 2026
Ort: Neue Energien Forum Feldheim, Lindenstraße 11, 14929 Treuenbrietzen OT Feldheim
Neue Energien Forum Feldheim e.V.
Mail: info@nef-feldheim.de
Web: www.nef-feldheim.info

Ansprechperson vor Ort
Doreen Raschemann, Vorstandsvorsitzende des Vereins Neue Energien Forum Feldheim e.V., wird begrüßen und durch den Ort führen.

 

„Von hier aus Zukunft“ – weitere ausgewählte Highlights aus der Förderung 2026

Peaces so far
Ein künstlerisches Konzertformat entlang der Oder

Die Oder fließt – durch Landschaften, Geschichten, Körper und Zeiten. Sie ist Grenzland, Lebensraum und Resonanzkörper. In PEACES SO FAR wird der Fluss vielstimmig erlebbar: in
Bild, Vibration und Klang. Das Neue-Musik-Ensemble FrauVonDa// lädt mit dem Konzertformat senSONICtalk© zu einer besonderen Flussreise ein, in der Sehen, Fühlen, Hören und Denken im Fluss, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenfinden. Mit Musiker:innen, Gewässerökolog:innen, Historiker:innen und Anwohner:innen taucht PEACES SO FAR in den polititischen Grenzfluss und öffnet einen Möglichkeitsraum für Begegnung und Austausch.

Termine: 20. Juni 2026: Śląskie Centrum Wolności i Solidarności in Katowice (Polen), 26. Juni 2026: Gut Sonnenburg in Bad Freienwalde (Oder)
Frau von Da// Kollektiv e.V.
Web: www.frauvonda.de

 

Kohlenwerke
Internationale Kunst an besonderen Orten

Ob Ann Duk Hee Jordan, Alison Knowles, Tilman Wendland oder Michel de Broin – das Projekt „Kohlenwerke“ versammelt Arbeiten international bekannter Künstler:innen an
einem versteckten Ort im Wald rund um den ehemaligen Tagebau Waldeck. Nachdem Ende des 19. Jahrhunderts nach kurzer Laufzeit der Kohlebergbau aufgrund spekulativer Geschäfte aufgegeben wurde, entstand an dessen Stelle ein idyllischer Waldsee, auf dessen Grund noch heute Überreste der Abbauanlagen zu finden sind. Zu dem denkmalgeschützem Ensemble
gehört auch das Zechenhaus, welches durch einen Brand fast vollständig zerstört wurde. 2026 werden hier Kunstwerke namhafter Künstler:innen gezeigt, die sich mit dem Ort
auseinandersetzen. Ein Theaterstück welches mit den Menschen vor Ort entwickelt und umgesetzt wird, arbeitet die skurrile Geschichte dieses Tagebaus auf.

Termin:
Ort: ehemaliges Zechenhaus im Wald von Waldeck, Zur Kohlengrube 6, 15749 Töpchin
Kohlengrube e.V.
Web: www.kohlengrube.org


Museum für Heimaten und Zukünfte
Aktives, partizipatives Erinnern für eine positive Zukunft

In Heinersdorf entsteht ein neues Museum, das sich mit der Frage beschäftigt, wie Erinnern aktiv und gemeinsam gestaltet werden kann – und wie daraus Ideen für die Zukunft
wachsen. Der Verein Zukunfts*archiv e.V. arbeitet dabei en mit Zeitzeug:innen zusammen, die einst in der alten Brennerei, der Betriebsberufsschule oder dem Schloss gearbeitet haben. Auch Autor:innen bringen ihre Perspektiven ein und entwerfen aus postsozialistischen, postmigrantischen und queeren Perspektiven neue Vorstellungen von
morgen. So entstehen ein Film, ein Hörstück und Kurzgeschichten, die später im Museum präsentiert werden.

Eröffnung: 12. September 2026
Ort: Museum für Heimaten und Zukünfte, An der Brennerei 12, 15518 Steinhöfel OT Heinersdorf
Zukunfts*archiv e.V.
Web: www.heimatenzukuenfte.de

 

TMB-Kampagne „Unterwegs zu neuen Ideen“
Gemeinsam für mehr Strahlkraft: TMB und Kulturland Brandenburg vernetzen Kultur und Tourismus.

Mit der neuen Kampagne „Unterwegs zu neuen Ideen“ lädt die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH ab Mai dazu ein, Brandenburg als Land für kreative Freiräume, Naturerlebnisse und Entschleunigung neu zu entdecken. In Zusammenarbeit mit Kulturland Brandenburg, einem Bereich der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, entsteht eine gemeinsame Erzählung für die Jahre 2026 und 2027.

„Die TMB greift zentrale Reise- und Gesellschaftstrends auf und richtet ihre Kommunikation stärker auf die wachsende Sehnsucht nach Zeitwohlstand, nach authentischen Natur- und Kulturerlebnissen, nach der Erweiterung des eigenen Horizonts sowie auf abwechslungsreiche Mitmachangebote aus.
Die Kooperation mit Kulturland Brandenburg bündelt unsere Stärken und verleiht der Kommunikation zusätzliche Strahlkraft – wir erzählen eine gemeinsame Geschichte“,
sagt TMB-Geschäftsführer Christian Woronka.

Kommunikationsstart im Mai

Ab Mai wird die Kampagne schrittweise ausgerollt und über reiseland-brandenburg.de sowie verschiedene Online- und Offline-Kanäle kommuniziert. Die Ansprache erfolgt digital über Instagram,
Facebook, Google und Connected TV, ergänzt durch Außenwerbung, Advertorials und gezielte Pressearbeit. Nordrhein-Westfalen und Hessen bilden die zentralen Quellmärkte. InfluencerKooperationen steigern die Reichweite und Authentizität. Die modular aufgebaute Kampagne ist saisonal ausgerichtet, läuft ganzjährig und legt bewusst einen Schwerpunkt auf die Nebensaison, um deren Potenziale weiter zu stärken.

Enge Zusammenarbeit mit Kulturland Brandenburg

Die Kooperation mit Kulturland Brandenburg stärkt die Wahrnehmung des Landes als inspirierende Kulturlandschaft und attraktive Urlaubsdestination. Sie verbindet die kreativen Impulse der
Kulturakteurinnen und -akteure mit den touristischen Erlebnissen der Region. Auf reiselandbrandenburg.de bündelt die TMB die Projekte von Kulturland Brandenburg mit passenden
Angeboten und vernetzt sie über eine gemeinsame Landingpage. Alle dazugehörigen Veranstaltungen sind über die landesweite Veranstaltungsdatenbank der TMB abrufbar. Ab Mai startet die gemeinsame Kommunikation mit gezielten Online-Kampagnen, Pressearbeit und Promotionaktionen.

Sechs thematische Schwerpunkte eröffnen neue Perspektiven auf Brandenburg

Ungewöhnliche Kulturorte

Besondere Spielstätten verleihen Musik, Theater, Kunst und Festivals einen besonderen Rahmen.
Hier wird der Ort selbst zur Bühne – ein Raum, der inspiriert, überrascht und neue Blickwinkel
eröffnet.

Überraschende Unterkünfte

Vom Baumhaus über das Tiny House bis zum umgebauten Windrad: Außergewöhnliche
Übernachtungsorte erzählen Geschichten und machen Kreativität erlebbar. Sie ergänzen das
vielseitige Unterkunftsangebot um inspirierende Erlebnisräume.

Neue Entdeckungen

Brandenburg befindet sich im Wandel – alte Strukturen werden zu neuen Erlebnisorten. Im Lausitzer Seenland entsteht aus ehemaligen Braunkohletagebauen Europas größte von Menschenhand
geschaffene Seenlandschaft. Ehemalige Industrieareale, historische Gutshäuser und Höfe verwandeln sich in kreative Begegnungsorte und Werkstätten.

Bereichernde Begegnungen

Ob beim Hausbootfahren oder auf Rangertouren durch geschützte Natur: Persönliche Begegnungen, neue Perspektiven und entschleunigtes Reisen stehen im Mittelpunkt – Erlebnisse mit nachhaltiger Wirkung.

Inspirierende Mitmachangebote

Workshops und Kurse laden zum Ausprobieren und Gestalten ein – vom Glasblasen über Kräuterwissen bis zur Fotografie. Sie schaffen authentische Zugänge zu Handwerk, Natur und
Kreativität.

Handgemachte Ideen

Regionale Produzentinnen und Produzenten sowie Manufakturen zeigen Brandenburgs handwerkliche Vielfalt – von Keramik und Schmuck bis zu Wein, Säften oder Bier. Authentisch, lokal
und mit Leidenschaft geschaffen, spiegeln sie die kreative Energie des Landes.

 

Weitere Informationen unter:
https://www.reiseland-brandenburg.de/orte-im-wandel
https://www.reiseland-brandenburg.de/orte-die-menschen-verbinden
https://www.reiseland-brandenburg.de/besondere-urlaubsquartiere
https://www.reiseland-brandenburg.de/veranstaltungen-hoehepunkte/veranstaltungstipps/kulturland-brandenburg