Brandenburg.Ausstellung

Die neue Überblickspräsentation
ab Frühjahr 2022

Die neue Brandenburg.Ausstellung präsentiert Brandenburgs wechselvolle Geschichte vom Mittelalter bis heute und ist dabei keine starre Geschichtserzählung. Mit einer Kombination aus historischen Objekten, interaktiven Medienstationen, bisher unbekannten Filmaufnahmen und wechselnden Interventionen setzt sie immer wieder neue, aktuell diskutierte Themen in den Kontext der geschichtlichen Ereignisse. Kontinuitäten und Umbrüche, Lokalgeschichte und weltumfassende Ereignisse prägen Brandenburg und die Brandenburger:innen immer noch und sind aus heutiger, europäischer Perspektive spannende Faktoren einer lebendigen Erzählung.

Brandenburg.Panorama

Gleich im Eingangsbereich öffnet das multimediale Brandenburg.Panorama den Blick auf die besondere Geschichtslandschaft Brandenburgs. In kurzen Videosequenzen und eindrucksvollen Grafikanimationen werden dynamische Ströme der Migrationsgeschichte und die sich verändernden Grenzverläufe und Machtbereiche, die Brandenburg bis heute prägen gezeigt.

Gestaltungsentwurf einer Station in der Brandenburg-Ausstellung
Gestaltungsentwurf © NeoNext

Die Dinge sprechen lassen

Öffentliche und private Sammlungen stellen großzügig Leihgaben zur Verfügung, die einen Eindruck von dem Reichtum und der Vielfalt geben, die in Museen und Archiven, Kirchen und Familienbesitz bewahrt werden. Zeugnisse mittelalterlicher Kunst und jüdischen Lebens, Luxusgegenstände und Adelsporträts des 18. Jahrhunderts und Gebrauchsgegenstände des 19. Jahrhunderts vermitteln ein lebendiges Bild von Kultur und Religion, Herrschaft und Alltag in Brandenburg-Preußen.

Für das 20. Jahrhundert stehen u. a. eine Gasmaske des Ersten Weltkriegs, der 1934 im Exil gedruckte Bericht des dem Konzentrationslager Oranienburg entkommenen politischen Häftlings Singer und Gegenstände aus dem persönlichen Besitz von Manfred Stolpe, dem ersten Ministerpräsidenten des 1990 wiederbegründeten Landes Brandenburg.

Typisch Brandenburg?

„Typisch Brandenburg“ beschäftigt sich mit der Fremd- und Eigenwahrnehmung des Landes und der Brandenburger:innen. Der Ausstellungsteil überprüft alte und neue Mythen über das Land. Wieso wird es als Streusandbüchse bezeichnet? Ist das Essen in Brandenburg wirklich so schlecht? Hatte Fontane recht, der die Märker als „unausstehlich und reizend zugleich“ bezeichnete? Wie viel Preußen steckt eigentlich in Brandenburg? Und wie erfinderisch sind die Brandenburger:innen?

Das 20. Jahrhundert

Industrie und technische Innovation, künstlerischer Aufbruch und das neue Verhältnis zwischen Berlin und Brandenburg, Metropolraum und Landschaft, Kriege und Wiederaufbau, DDR-Sozialismus und die Erfahrungen seit 1990, all dies ist auch prägend für das Brandenburg von heute. Die Ausstellung geht neue Wege insbesondere zur Vermittlung der brandenburgischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Sie beschränkt sich auf wenige, exemplarische Originalzeugnisse und setzt konsequent auf den Einsatz moderner Medien. So entsteht ein „Raum im „Raum“ als Ort des Nachdenkens, des Austauschs und der Kontroverse.

Gestaltungsentwurf einer Station in der Brandenburg.Ausstellung
Gestaltungsentwurf © NeoNext

Intervention #menschbrandenburg

#menschbrandenburg rückt heutige Perspektiven und Stimmen von Brandenburger:innen in den Mittelpunkt. Wie steht es um das kulturelle Selbstverständnis der Sorben heute? Wie wird die historische Erfahrung von den Großeltern an die Enkelgeneration weitergegeben? Wie gehen Pendler zwischen Berlin und Brandenburg und zwischen Brandenburg und aus den angrenzenden Bundesländern mit den Wegen zur Arbeit um?

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