Jagdschloss Glienecke

Widerstand! Aktivistische Kunst und kreative Protestformen in der offenen Jugendarbeit

Zunehmende gesellschaftliche Herausforderungen und multiple Krisen der Gegenwart führen bei vielen Jugendlichen zu Ohnmachtsgefühlen. Immer öfter stellt sich die Frage, wie sie überhaupt noch zu Erfahrungen von Selbstwirksamkeit und Selbstermächtigung kommen und wie wir dabei helfen können, ihre Lust auf Mitgestaltung zu aktivieren. Wofür möchten sie sich einsetzen und was sind geeignete Formen ins Handeln zu kommen?

Im Seminar werden aktuelle und historische Ansätze von aktivistischer Kunst sowie Aktionsformen des kreativen Protestes vorgestellt – Beispiele von Kunst als „politisch-sozialer Praxis“, Kunst im öffentlichen Interesse, subversive Interventionen sowie Formen des zivilen Widerstandes.

Anhand von zahlreichen Beispielen wird darüber diskutiert, welche künstlerischen Strategien von den jeweiligen Akteuren verwendet werden und welche politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen sich aus den jeweiligen künstlerischen Aktionen ergeben. Von der Anleitung zur Umsetzung eines „Beschwerdechors“ über „Creative tools for building community power“ bis zum „Handbuch zum Handeln“ –   Wir erproben kreative Dialog- und Aktionsmaterialien und entwickeln Ideen für deren Einbezug in die Arbeit mit Jugendlichen.

 

 

 

 

 

Eine weibliche Person, die entlang einer Ziegelmauer mit einem Graffito einer Faust läuft.
©Bijan Dawallu

Zielgruppe

14 Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aus Berlin und Brandenburg.

Dozentin

Constanze Eckert und Doris Sprengel

 

Anmeldung

Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen auf unserer Website.

Anmeldung bis 09.10.2025.

Kontakt für Rückfragen

Constanze Eckert

c.eckert@gesellschaft-kultur-geschichte.de