Brandenburg Museum
Buchvorstellung: „Was tun? Wie in Deutschland Antisemitismus wirksam bekämpft werden kann“
Veranstaltungsdetails
„Was tun? Wie in Deutschland Antisemitismus wirksam bekämpft werden kann“
von Julius H. Schoeps (Herausgeber), Susanne Krause-Hinrichs (Herausgeber), Olaf Glöckner (Bearbeitung), Georg Olms Verlag
„Judenfeindschaft und antisemitische Straftaten erleben neue Rekordwerte – auch in Deutschland. Sicherheitskräfte, Behörden und Politiker:innen scheinen überfordert. Jüdinnen und Juden ziehen sich schrittweise und doch merklich aus dem öffentlichen Leben zurück. Einen „Koffer für alle Fälle“ haben sie längst gepackt. Was kann den drohenden (neuen) deutsch-jüdischen Exodus noch stoppen?“
Im vorliegenden Band kommen Menschen zu Wort, die Antisemitismus (und Israelhass) nicht nur thematisieren, sondern auch konsequent bekämpfen – sei es als Lehrer, Trainer, Theologen, Anwälte oder Journalisten. Ein Buch für alle, die sich weigern, den wachsenden Antisemitismus in der Gesellschaft als neue Realität hinzunehmen.“ (Die Herausgeber)
Podiumsgäste:
Norbert Janz, Prof. Dr., ist Ministerialrat am Landesrechnungshof Brandenburg, außerplanmäßiger Professor der Universität Potsdam, Direktor des Evangelischen Instituts für Kirchenrecht, gewähltes Mitglied der Landessynode (2025-2030) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Forschungsschwerpunkte: Staatsrecht, Haushalts-/Finanzkontrollrecht, Religionsverfassungsrecht, Versammlungsrecht, Verfassungsgeschichte.
Susanne Krause-Hinrichs ist Juristin und Geschäftsführerin der Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung. Seit 2018 widmet sie sich der Entwicklung, und Umsetzung von Konzepten zur Antisemitismusprävention. Ein Schwerpunkt ist die Implementierung von Antisemitismusbekämpfung als Staatsziel in der Verfassung. Seit 2012 ist Krause-Hinrichs im Vorstand der Stiftung Amcha Deutschland, seit 2013 im Beirat des jüdischen Filmfestivals.
Louis Lewitan ist Dipl.-Psychologe, er ist ein alter Hase (sic!) auf dem Gebiet Antisemitismus und Feinschmeckerei. Er ist darüber hinaus Coach und Publizist. Zusammen mit dem Co-Autor Stephan Lebert veröffentlichte er im April 2025 das Buch „Blinde Flecken“ im Heyne-Verlag.
Christian Stäblein ist seit 2019 Bischof und geistlicher Leiter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Seit 2022 ist er Beauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland für Flüchtlingsfragen und seit 2024 ist Stäblein auch Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Er ist u. a. Vorsitzender des Kuratoriums „Institut Kirche und Judentum“ (IKJ) an der Humboldt-Universität Berlin.
Eintritt
Der Eintritt ist frei.
Kooperation
Diese Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung
Das Brandenburg Museum dankt für die gemeinsame Umsetzung der Veranstaltung.
Anmeldung
Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir um eine verbindliche über unseren Online-Ticketshop