Saal des Gymnasium "Bertolt Brecht" Bad Freienwalde, Am Scheunenberg 1, 16259 Bad Freienwalde

Debatte Brandenburg: Gemeinsam für Vielfalt und Pluralismus gestern, heute und morgen

Mit der Veranstaltungsreihe „Debatte Brandenburg“ lädt das Netzwerk Zeitgeschichte Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und medialen Bereichen ein, um zu reflektieren, wie Geschichte, Gegenwart und Zukunft zusammenhängen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Orte im ländlichen Raum Brandenburgs.

Veranstaltungsdetails

Vor dem Hintergrund eines rechtsextrem motivierten Angriffs auf das Demokratiefest „Bad Freienwalde ist bunt“ im letzten Jahr fragen wir, wie Zivilgesellschaft, lokale Geschichtsinitiativen, große Gedenkstätten und Museen am besten gemeinsam für Vielfalt und ein friedliches Zusammenleben eintreten können. Kann die Auseinandersetzung mit Geschichte Pluralismus, Vielfalt und gegenseitige Akzeptanz stärken? Und falls ja, wie sollte sie gestaltet sein, um möglichst viele Menschen anzusprechen? Wie schaffen wir es, Räume für Begegnung, Vertrauen und angstfreie Gespräche zu öffnen? Mit welchen Themen, welchen Mitteln und Medien können wir einer wachsenden Zustimmung zu rechtsextremen, rassistischen und queerfeindlichen Positionen im Land Brandenburg und darüber hinaus entgegenwirken?

Mit der Bildungsreferentin von RIAS Tanja Kinzel, der Künstlerin und Kuratorin Irène Mélix sowie mit Ulla Steuber und Judith Strohm von der Demokratieinitiative und Initiatoren der Christopher Street Days wollen wir diskutieren, welche Themen für wen interessant sind, welche Formen die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit heute haben können und wer durch welche Medien wie und warum (nicht) erreicht wird.

Podium
Tanja Kinzel, Arbeitsgemeinschaft KZ-Außenlager Wulkow und Bildungsreferentin des Bundesverbands RIAS (Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V.)
Ulla Steuber und Judith Strohm, Demokratie-Initiative „Bad Freienwalde ist bunt“
• NN
Irène Mélix, Künstlerin, Co-Kuratorin des Projekts zu „Queeres Leben in Brandenburg am Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte“

Eintritt

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung

Der Einlass erfolgt nur nach vorheriger Anmeldung:
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Kooperation

Diese Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Zeitgeschichte der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Das Brandenburg Museum dankt für die gemeinsame Umsetzung der Veranstaltung.