Gewölbehalle, Brandenburg Museum

„Es war einmal ein Land“ – Lesung und Gespräch mit Jana Hensel

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg für Ökologie, Demokratie und Soziales e.V.

Ein Portraitfoto einer weiblichen Person mit dunklen, lockigen Haaren Haaren vor einem dunkelblauen Hintergrund. Links im Bild ein Buchcover mit dem Titel Es war einmal ein Land
© Natascha Zivadinovic

Veranstaltungsdetails

„Das Ende der Demokratie in Ostdeutschland wird kommen. Vielleicht ist es schon da. Wir sollten vorbereitet sein!“

Wenige Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern formuliert die Bestsellerautorin Jana Hensel diese beunruhigende These in ihrem neuen Buch „Es war einmal ein Land – Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet“. Zum Zeitpunkt der Lesung wissen wir bereits, wie die Wahlen ausgegangen sind. Mit einem Blick auf die Ergebnisse wird besprochen, ob und inwiefern sich Hensels Prognose bewahrheitet und was die Wahlergebnisse über den Zustand der Demokratie in Ostdeutschland erzählen.

In ihrem neuen Buch erzählt Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird heute von immer mehr Menschen infrage gestellt: die Demokratie in Ostdeutschland. Scharfsinnig beschreibt Hensel den langen Weg nach rechts, der für viele Ostdeutsche einst links begann und durch eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die sich selbst in einer tiefen gesellschaftlichen und politischen Krise befindet. Dabei scheut sie sich nicht vor unbequemen Wahrheiten, widerspricht gängigen Erzählungen über den Osten und eröffnet neue Perspektiven auf die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte. Auf der Suche nach Antworten geht sie der Frage nach, wie es dazu kommen konnte, dass Demokratie für viele Ostdeutsche keine selbstverständliche Option mehr ist. (Quelle: Aufbau Verlag)

Die Autorin liest aus ihrem neuen Buch und spricht anschließend mit Thomas Vorreyer (Korrespondent für Landespolitik in Brandenburg) über die politischen Entwicklungen in Ostdeutschland, die Ergebnisse der Landtagswahlen sowie die Frage, welche Perspektiven es für die Demokratie gibt.

Jana Hensel

Jana Hensel, geboren 1976, aufgewachsen in Leipzig, wurde 2002 mit »Zonenkinder« schlagartig bekannt. Seither arbeitet sie als Journalistin und veröffentlichte zahlreiche Bücher, die zu SPIEGEL-Bestsellern wurden. Sie wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet und als Journalistin des Jahres für ihre Berichterstattung über Ostdeutschland geehrt. Sie ist für DIE ZEIT tätig und lebt in Berlin. Quelle: Aufbau Verlag

Ein Portraitfoto einer weiblichen Person mit dunklen, lockigen Haaren Haaren vor einem dunkelblauen Hintergrund.
© Natascha Zivadinovic

Eintritt und Anmeldung

Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung.
Eine Reservierung der Plätze ist nicht möglich.

Kooperation

Diese Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg für Ökologie, Demokratie und Soziales e.V.
Das Brandenburg Museum dankt für die gemeinsame Umsetzung der Veranstaltung.