Presse
Willkommen im Pressebereich der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH. Hier finden Sie Presseinformationen, Pressematerial inklusive Pressefotos für
Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte
Kulturland Brandenburg
Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg
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Pressekontakt
Andrea Glaß
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
presse@gesellschaft-kultur-geschichte.de
+49 331 620 85 49
Paulina Roth
Leitung Marketing, Kommunikation und Veranstaltungen
presse@gesellschaft-kultur-geschichte.de
+49 331 620 85 84, +49 1523 89 36 83 2
Redaktionelle Termine sowie Film- und Fotoaufnahmen müssen mindestens 24 Stunden vorab bei der Pressestelle schriftlich per E-Mail mit Angabe des Namens, des Mediums, des Zwecks und des Veröffentlichungsdatums angemeldet und genehmigt werden. Besuche und Aufnahmen am Sonntag, bzw. falls ein Feiertag auf einen Montag fällt, müssen spätestens am Freitag davor angemeldet werden.
Pressetermine
An dieser Stelle erfahren Sie unsere aktuellen Pressetermine.
Pressemitteilungen
Kulturland Brandenburg
Kulturland Brandenburg – ein Bereich der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH – und die TMB Tourismus Marketing Brandenburg GmbH richten ihre Zusammenarbeit in den Jahren 2026 und 2027 an einem gemeinsamen Leitgedanken aus. Die Kooperation macht Brandenburg als vielfältige, inspirierende Kulturlandschaft und Urlaubsdestination sichtbar und bündelt die kreativen Impulse von Kulturakteur:innen mit den touristischen Angeboten im Land. Sie setzt einen besonderen Fokus auf die Frei- und Möglichkeitsräume Brandenburgs und macht das Land als Region für überraschende Perspektiven, gemeinschaftliche Erlebnisse und neue Ideen erfahrbar.
Brandenburg Museum
Laufzeit: 28. November 2025 – verlängert bis 14. Juni 2026
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro
Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag 11–18 Uhr, Donnerstag 11–20 Uhr
„Das Weite suchen“ lädt mit Fotografien von 1983 bis 1995 dazu ein, sich mit der Transformation kritisch auseinanderzusetzen, sich zu erinnern und neue Perspektiven zu entdecken. Die Ausstellung zeigt Bilder von zwölf Fotograf:innen, die in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren entstanden sind. In der späten DDR, in der die Zeit still zu stehen schien und sich gleichzeitig Aufbrüche abzeichneten, fanden die Künstler:innen Bilder für das Geschehen. Entstanden sind künstlerische Auseinandersetzungen und dokumentarische Kommentare der Zeit. Auch die folgenden Erschütterungen in den frühen 1990er-Jahren begleiteten die damals jungen Fotograf:innen. Die sich verändernden Bedingungen der Bildproduktion prägten auch ihre Arbeit mit der Kamera.
Mit Fotografien von:
Tina Bara, Christiane Eisler, Christian Fenger, Anselm Graubner, Annette Hauschild, Jürgen Matschie, Ute Mahler, Peter Oehlmann, Merit Schambach (geb. Pietzker), Joachim Richau, Ludwig Rauch, Barbara Wolff
(Hochauflösendes Bildmaterial stellen wir gern auf Anfrage zur Verfügung: presse@gesellschaft-kultur-geschichte.de)
Brandenburg Museum
Der Fall Michel Friedmann ist Signal einer gefährlichen Verschiebung demokratischer Maßstäbe – Der Publizist wurde jüngst zu einer Lesung anlässlich des 120. Geburtstags Hannah Arendts im Oktober 2026 in das Literaturhaus der Stadt Klütz zunächst ein- und dann wieder ausgeladen mit der Begründung, seine klare Haltung gegenüber antisemitischen Positionen sei „zu konfrontativ“. „Wenn nicht mehr die Täter-Haltungen das Problem sind, sondern diejenigen, die ihnen widersprechen – dann haben wir ein ernstes kulturelles Problem in diesem Land“, sagt Friedmann rückblickend.
Der Eklat um Friedmans Ausladung in Klütz zeigt exemplarisch, wie brüchig das Bekenntnis zu Demokratie und Meinungsfreiheit geworden ist. Nicht mehr die menschenverachtenden Parolen stehen im Fokus der Kritik, sondern jene, die ihnen entschieden entgegentreten. Genau deshalb hat Michel Friedmann im Mai 2025 die Schirmherrschaft über die bundesweite Tour des Projektes „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ übernommen: „Erinnerung ist nicht mehr nur ein Blick nach hinten, sondern ein Lernen für unsere eigene Gegenwart und die Zukunft. Die Endpunkte der Gewalt, die verändern sich, aber die Anfangspunkte der Gewalt, die sind strukturell immer die gleichen, und wir sind in Deutschland im Jahre 2025 mittendrin und schon lange nicht mehr bei den Anfängen und umso wichtiger ist es, gerade auch mit modernen Möglichkeiten der Technik, aber auch in der Sache, die Erinnerung wachzuhalten, um für unsere Gegenwart zu lernen.“
Brandenburg Museum
Laufzeit: 3.10.2025 bis 22.3.2026
Was bedeutet es, mit 14 Jahren die Wiedervereinigung mitzuerleben?
In einer Videoinstallation erzählen neun Menschen aus Brandenburg, Baden-Württemberg, Ost- und Westberlin von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Teilung, dem Mauerfall und dem Neubeginn in einem vereinten Deutschland. Die „Generation 1975“ zeigt Zeitzeug:innen, die zum Zeitpunkt des Mauerfalls 14 Jahre alt waren. Ein Alter, in dem erste politische, moralische und soziale Überzeugungen entwickelt werden und große gesellschaftliche „Narrative“ Einfluss auf die Identitätsentwicklung nehmen. Sie waren alt genug, um die Welt aufmerksam zu beobachten, und jung genug, um noch nicht festgelegt zu sein.
Kulturland Brandenburg