Workshop: Kolonialismus und Klimakrise

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Signale der Macht. Nauen, Kamina, Windhoek“ sowie des Klimamonats im Brandenburg Museums.

Viele junge Menschen, die in einem Dachgeschoss mit alten Balken an einem großen Tisch sitzen.
© BKG, Foto: N. Redlich

Veranstaltungsdetails

Im Workshop widmen wir uns den historisch gewachsenen Strukturen, die durch Kolonialismus und Rassismus entstanden sind und nach wie vor für Ungerechtigkeiten innerhalb des Weltgeschehens sorgen. Im Fokus stand dabei der Zusammenhang von Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus.

Im Laufe des Workshops blicken wir rassismuskritisch und dekolonial auf die Klimakrise und gingen folgenden Fragen nach:

Woher kommt die Forderung nach Klimagerechtigkeit?
Was bedeutet Klimagerechtigkeit aus rassismuskritischer Sicht?
Wie wirken koloniale Kontinuitäten bis in die Gegenwart und zerstören in ihrer Folge Umwelt und Klima?
Wie zeigt sich Rassismus in der Klimabewegung in Deutschland?
Warum ist soziale Gerechtigkeit so zentral im Kampf gegen die Klimakrise?

Der Workshop basiert auf der Broschüre Kolonialismus und Klimakrise – Über 500 Jahre Widerstand entwickelt 

Die Referent:innen

Dodo forscht und arbeitet dekolonial und rassismuskritisch im bildungspolitischen Bereich zu Klima- und Umweltfragen. Mit diesen Ansätzen ist Dodo auch klimapolitisch aktiv.

Laura studierte in Berlin Regionalstudien Asien/Afrika im Bachelor. Seitdem arbeitet sie als Journalistin und versucht ihren rassismuskritischen Blick in ihre Arbeit mit einfließen zu lassen. Als Schwarze Frau setzt sie sich dafür ein, dass vermeintliche Klimalösungen nicht auf Kosten von BIPoC gehen.

Beide Referent:innen wirkten zudem als Redakteur:innen an der Broschüre mit.

Eintritt

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Empfohlen für alle ab 16 Jahre.

Anmeldung / Tickets

Um Anmeldung wird gebeten. Die Plätze sind begrenzt.

bildung@gesellschaft-kultur-geschichte.de

 

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