Brandenburg.Ausstellung

Nahaufnahme Brandenburg: Brandenburg – Eine Streusandbüchse?

In der VeranstaltungsreiheNahaufnahme Brandenburg eröffnen wechselnde Geschichts-Expert:innen einen Blick auf bisher wenig bekannte Aspekte der brandenburgischen Landesgeschichte. Die kurzweiligen „Nahaufnahmen“ sind Vorträge zu wechselnden Themen und finden in einem kleinen Kreis direkt in der Brandenburg.Ausstellung statt. Sie laden ein, Brandenburgs historische Persönlichkeiten, Weltgeschichte vor Ort und Überraschendes kennenzulernen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, sich auszutauschen und gemeinsam die Brandenburg.Ausstellung zu erkunden.

Brandenburg – Eine Streusandbüchse?
Brandenburg – Eine Streusandbüchse?

Bereits seit Jahrhunderten haftet Brandenburg ein besonderes Image an: das der „Streusandbüchse“.

Schon Theodor Fontane schrieb im 19. Jahrhundert über die sandigen Böden, kargen Landschaften und armen Dörfer der Region. Er bemerkte dazu:

„Es sind dies die Gegenden der Mark, die ihr den Namen der ‚Streusandbüchse des heiligen römischen Reiches‘ eingetragen haben.“

Dieser Topos hat sich erstaunlich hartnäckig gehalten, auch bis in unsere Gegenwart. Noch in den 1990er Jahren griff der erste brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe die Bezeichnung „Streusandbüchse“ im Rahmen seines Wahlkampfes selbstironisch auf und machte sie damit zu einem Teil regionaler Identität.

Doch woher stammt diese Redewendung eigentlich? Was bedeutete der Topos in den verschiedenen Jahrhunderten und warum wirkt er bis heute nach?

Vortrag von:
Theresa Kahn (Universität Potsdam)

Eintritt und Anmeldung

Der Eintritt ist frei.
Aufgrund begrenzter Plätze wird eine Anmeldung empfohlen. Gerne nehmen wir auch Reservierungen unter 0331-6208550 an.