In Echt? Virtuelle Begegnungen mit NS-Zeitzeug:innen – to go

Schüler:innen bei "In Echt to go"
Schüler:innen bei "In Echt to go", Foto: BKG / Nadine Redlich

Die Ausstellung to go – Als Komplettpaket zum Ausleihen für Schulen und Bildungseinrichtungen

Ausstellungstruck "In Echt?" mit Mensch in VR-Anwendung im Truck sitzend, davor Displays mit Bio der Zeitzeug:innen
Brandenburg Museum_Potsdam_In Echt_Start bundesweite Tour_2025 (c) Adam Sevens

Aus volumetrisch aufgezeichneten Interviews mit NS-Zeitzeug:innen entstand eine mobile VR-Ausstellung, die 2023 durch das Land Brandenburg tourte. 1.400 Schüler:innen nahmen am Workshop-Programm teil. 2025, 80 Jahre nach Kriegsende, war die Ausstellung bundesweit in acht Bundesländern kostenfrei zu erleben. Aufgrund des großen Wunsches nach einer Wanderausstellung, hat das Projektteam eine Ausstellung für den Innenbereich entwickelt. Die Ausstellung wurde flexibel und modular konzipiert, damit sie an verschiedensten Orten in Deutschland stehen kann.

Was kann man in der Wanderausstellung "In Echt? -to go" sehen?

Schülerin mit VR-Brille
Schülerin mit VR-Brille, Foto: BKG / Nadine Redlich

Treten Sie in einen virtuellen Raum und begegnen Sie Holocaust-Überlebenden auf eine völlig neue Art. Die volumetrische Aufnahmetechnik erfasst nicht nur Bild und Ton, sondern die gesamte räumliche Präsenz der Menschen. So entsteht eine Begegnung, die fast so wirkt, als wären die Zeitzeug:innen wirklich im Raum anwesend.

Das erwartet Sie:

  • VR-Begegnungen mit verschiedenen Zeitzeug:innen und deren Lebensgeschichten
  • Einblicke in die volumetrische Aufnahmetechnologie und ihre Produktionsbedingungen
  • Raum für eigene Reflexion und Austausch
  • Erfahren Sie, wie diese besondere Form der Erinnerungsarbeit entsteht – von den technischen Voraussetzungen im Aufnahmestudio bis zur fertigen VR-Experience.

Sie möchten die Ausstellung zu sich holen?

Gemeinsam bringen wir NS-Zeitzeugenschaft in Ihre Region! Ob Schule, Museum, Kultureinrichtung oder Gemeindezentrum – wir unterstützen Sie bei der Organisation und Durchführung. Die modulare Ausstellung passt sich verschiedenen Räumlichkeiten an.

Jetzt mehr erfahren

Mehr über das Projekt

Was steckt hinter „In Echt?“? Hier finden Sie Hintergrundinformationen zum Projekt, lernen das Team und die Partner:innen kennen und können einen Überblick über das seit 2022 bestehende „In Echt?“-Projekt erhalten.

((Verknüpfung zu Unterseite mit Vorstellung Projektteam, Verlinkung zu Konferenz, Mitschnitten usw.)

Zum Team und Projektüberblick

Bildungsangebot

Unser Bildungsprogramm vertieft Themen wie NS-Zeit, Exil und Shoah und fördert Empathie und kritisches Denken. Ein Schwerpunkt liegt auf Medienkompetenz: Wie werden digitale Zeitzeugeninterviews produziert? Was bedeutet Authentizität in der Erinnerung? Es geht nicht nur um Vergangenheit, sondern auch um heute: Rassismus und Antisemitismus erkennen, Toleranz fördern, die eigene Haltung reflektieren.

Zum Vermittlungsangebot

Bildung und Vermittlung

Unser Konzept verbindet eigenständiges Lernen mit angeleiteter Reflexion. Durch VR-Erlebnisse, biografische Studien und kreative Aufarbeitung sprechen wir verschiedene Lerntypen an und fördern emotionale wie analytische Kompetenzen.

Zum Bildungsmaterial
Das bieten wir:

  • Individuell anpassbares Bildungsprogramm
  • Eine Ausstellung mit moderner VR-Technologie in Ihrer Nähe
  • Technische Unterstützung während des Ausstellungsbesuches
  • Pädagogisches Material zur Vor- und Nachbereitung
  • Interaktiver Ausstellungsbesuch

 

Zielgruppe: Klassenstufen 10–13 und Jugendgruppen ab 14 Jahren
Gruppengröße: max. 20 Teilnehmende + Betreuung
Dauer: 120 Minuten
Themenstationen:

  • VR-Experience mit Zeitzeug:innen
  • Volucap-Technologie
  • Biografien
  • VR-Raumanalyse
  • Interviewvergleich zwischen 2D- und 3D-Aufnahmen
  • Eigene Erinnerungsprozesse

 

Unterstützung: Bereitstellung von Internetzugang und technische/organisatorische Betreuung durch Ausstellungspersonal
Anmeldung: Bei einem Besuch von Schulklassen und Jugendgruppen wird um eine Voranmeldung beim jeweiligen Ausstellungsort gebeten.
Kosten: kostenfrei
Bildungsmaterial für eine Reflexionsstunde

Zielgruppe: Klassenstufen 10–13 und Jugendgruppen ab 14 Jahren
Gruppengröße: max. 30 Teilnehmende + Betreuung
Dauer: 90 Minuten bzw. zwei Schulstunden
Gruppenarbeit: Plakatgestaltung zu Themenschwerpunkten
Präsentation: Vorstellung der Gruppenergebnisse
Diskussion:

  • Authentizität
  • Zukunft der Erinnerungskultur
  • Aktuelle Relevanz

 

Bildungsmaterial

Unser zweiteiliges Angebot kombiniert selbst geführten Ausstellungsbesuch mit strukturierter Nachbereitung. Jugendliche erleben moderne Vermittlungstechnologien und haben Raum für Reflexion.

Der Ausstellungsbesuch

Kleingruppen (2-4 Personen) erkunden die Ausstellung eigenständig mit einem strukturierten Fragebogen. Nach einer Einführung durch die Lehrkraft durchlaufen sie sechs Themenbereiche:

  • VR-Experience mit Zeitzeug:innen
  • Erklärvideo zur Volucap-Technologie
  • Biografien studieren
  • VR-Raum emotional analysieren
  • 2D- und 3D-Interviews vergleichen
  • Eigene Erinnerungsprozesse reflektieren
  • Ausstellungspersonal unterstützt bei technischen Fragen.
  • Der Besuch endet mit einer Sammelrunde für erste Eindrücke.

((Downloads: Handreichung, Fragebogen für den Ausstellungsbesuch)

 

Die Reflexionsstunde

Die Nachbereitung vertieft die Erfahrungen durch kreative Gruppenarbeit. Nach einem Stimmungsbild zur VR-Experience erstellen die Gruppen Plakate zu ihren Themenschwerpunkten und präsentieren ihre Erkenntnisse.

Abschließend folgt eine mehrstufige Reflexion:

  • Persönliche Erkenntnisse
  • Diskussion zu Authentizität, Zukunft der Erinnerungskultur und aktueller Relevanz
  • Zusammenfassung durch die Gruppenleitung(

(Downloads: Handreichung, Aufgabenblätter mit Hintergrundmaterial für die Reflexionsstunde))

 

Presseinformationen und Materialien

Für Ihre Berichterstattung zu „In Echt?“ stellen wir aktuelle Presseinformationen, Bildmaterial sowie Ansprechpartnerinnen für Medienanfragen zur Verfügung.

  • Presseunterlagen
  • Aktuelle Pressemitteilungen
  • Pressebilder zur Wanderausstellung

 

Ansprechpartnerinnen Presse:

Andrea Glaß
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
presse@gesellschaft-kultur-geschichte.de
Telefon: +49 331 620 85 49

 

Paulina Wielinski
Leitung Marketing, Kommunikation und Veranstaltungen
presse@gesellschaft-kultur-geschichte.de
Telefon: +49 331 620 85 84
Mobil: +49 1523 89 36 83 2